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30. Juli 2020: Umweltfrevel und Fluglärm
Rücksichtslos gegenüber Mensch und Natur
Das fängt ja „gut“ an! Kaum haben die Ferienwochen begonnen, schon sind die negativen Auswirkungen der gesteigerten Freizeitvergnügungen zu spüren. So bot sich in diesen Tagen– vor dem Wegräumen – am Waldrand der Kottingwörther Sommerleite ein Bild ausgesprochener Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch und Natur.
24. Juli 2020: Einsatz für die Dorfgemeinschaft
Pflegemaßnahmen vor dem Gemeinschaftshaus
Seit nunmehr rund 20 Jahren sorgt Josef Koller, Beisitzer im Obst- und Gartenbauverein Kottingwörth, dafür, dass sich den Kirchgängern und sonstigen Besuchern der Kottingwörther Pfarrkirche beim Weg in das Gotteshaus ein gepflegter Anblick bietet. Nachdem das alte Schulhaus und jetzige Gemeinschaftshaus kürzlich seiner jährlichen inneren Grundreinigung unterzogen worden ist, widmete sich Josef Koller aus eigenem Antrieb den beiden Blumenrabatten an der Front- und Straßenseite des Gebäudes am Kirchplatz. Dreimal jährlich - im Frühjahr, Sommer und Herbst – schneidet er die Rosen zu, entfernt er Verblühtes, jätet er Unkraut und lockert er den Boden. Je nach Witterung greift der Hobbygärtner auch noch des Öfteren zur Gießkanne. „Das würde hier sonst alles verwildern und schlimm aussehen“, begründet er seinen freiwilligen Arbeitsdienst für die Dorfgemeinschaft.
10. Juli 2020: "Aktion Sauberes Gemeinschaftshaus" im zweiten Versuch geglückt
Heuer ging Putzaktion verspätet über die Bühne
Seit dem Kinderfasching am 15. Februar war im Kottingwörther Gemeinschaftshaus keine Veranstaltung mehr. Auch die im April geplante alljährliche Putzaktion musste ausfallen. Nach den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen war es nun so weit: Am Freitag waren Helferinnen und Helfer dazu aufgerufen, die von den Vereinen viel genutzten Räume wieder der alljährlichen gründlichen Säuberung zu unterziehen.
Am Sonntag, 14. Juni, ist Vitus-Patrozinium
Neues Treppengeländer am Orgelaufgang
Am Sonntag feiert die Pfarrgemeinde Kottingwörth mit einem feierlichen Gottesdienst um 10 Uhr wieder das Vituspatrozinium. Laut Heiligenlexikon schützt der kindliche Märtyrer vor einer ganzen Liste von Unannehmlichkeiten oder Unglücksfällen beziehungsweise hilft bei verschiedenen Krankheiten. Der bayerische Name für den lateinischen Namen „Vitus“ lautet „Veit“. Somit kann man sagen: Die Kottingwörther Pfarrkinder sind vor allerlei Widrigkeiten „geveit“ oder (korrekt geschrieben) gefeit, leider jedoch nicht vor dem Corona-Virus. Deshalb gelten beim Gottesdienst am Sonntag im festlich geschmückten Gotteshaus nach wie vor die Einschränkungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Die Fronleichnamsprozession muss heuer ganz ausfallen.
13. Juni 2020: Blaue Holzbiene gesichtet
Leicht zu verwechseln
Keine Hummel, sondern eine Biene, genauer die Blaue Holzbiene, sucht hier an einem blühenden Strauch in Kottingwörth nach Nektar und Pollen. Laut Naturschutzbund (NABU) hat die schwarz glänzende größte einheimische Bienenart ihren Namen von ihren blauschimmernden Flügeln und ihrer Angewohnheit, für ihre Brut fingerdicke Höhlen in morsches Holz zu bohren. Wegen ihrer stattlichen Größe von fast drei Zentimetern fällt sie sofort auf, wird jedoch wegen des hummelartigen Körpers oft mit einer solchen verwechselt. Sie kann zwar stechen, ist gegenüber Menschen aber sehr friedfertig.
In Deutschland konzentrierte sich das Vorkommen der eigentlich südeuropäischen wärmeliebenden Insektenart auf klimatisch begünstigte Regionen, vor allem im südwestlichen Baden-Württemberg. Aber die überdurchschnittlich warmen Jahre im neuen Jahrhundert haben der allein lebenden Schönheit eine weitere Verbreitung erlaubt, daher wird sie immer häufiger gesichtet.
10. Juni 2020: Maßnahmen gegen problematische invasive Pflanze:
„Vernichtungsfeldzug“ gegen den Riesenbärenklau
- mit wichtiger nachträglicher Ergänzung am 17.06.20
Der kurze Bericht über diverse Riesenbärenklau-Stauden am Waldrand der Kottingwörther Winterleite zwischen dem Dorf und der Kottingwörthermühle hat die Verantwortlichen des Naturparks Altmühltal und die Gemeinde alarmiert. Postwendend sind der Naturpark-Ranger Manfred Bauer und der Beilngrieser Bauhof gemeinsam aktiv geworden. Zwei seiner Mitarbeiter und Manfred Bauer selbst nahmen am Mittwochvormittag die Bekämpfung der „Herkulesstauden“ in Angriff. Auch Bauhofleiter Konrad Schlagbauer machte sich vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Ausbreitung der problematischen Pflanzen. Dazu muss ergänzt werden, dass ursprünglich erheblich mehr dieser Pflanzen in der Kottingwörther Flur anzutreffen waren, bis sie in den vergangenen etwa 20 Jahren von Josef Schneider Jahr für Jahr vor ihrer Blüte im Frühjahr gemäht wurden - zuvor lokal von Helmut Hauber. So wurde - dankenswerterweise - eine weitere Ausbreitung verhindert.
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