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Kriegerverein will wieder wachsen

Von den derzeit 87 Mitgliedern der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kottingwörth konnte Vorsitzender Rudolf Paulus am Samstagabend 16 im Vereinslokal zur Jahresversammlung begrüßen. Mit beiden Zahlen zeigte er sich wenig zufrieden. Er sei mittelfristig bestrebt, die Mitgliederzahl wieder in Richtung 100 zu erhöhen, zumal es seit der letzten Versammlung mit vier verstorbenen Mitgliedern, für die eine Gedenkminute eingelegt wurde, wieder einen gehörigen Aderlass gegeben habe. Der Vereinsbeitrag von 7 Euro dürfte eigentlich kein Hindernis sein.

 

Beim seinem Jahresbericht hob Paulus besonders die würdige Gestaltung des Volkstrauertags mit Fackelzug und musikalischer Begleitung durch die Kolpingkapelle Töging hervor. Auch in diesem Jahr werde dieser bewährte Rahmen beibehalten. Am 17. November wünscht sich der Vorsitzende eine große Beteiligung sowohl der Pfarreiangehörigen wie auch uniformierter Vereinsmitglieder, die ihm möglichst schon im Vorfeld ihre Teilnahme mitteilen sollten.  Es stünden auch noch ungenutzte Uniformjacken zur Verfügung, die jederzeit anprobiert werden könnten. Er sei auch bereit, im Bedarfsfalle mit interessierten Mitgliedern zum Hersteller zu fahren, um passende neue zu erwerben.

Ansonsten verwies der Vorsitzende auf die Einbindung bei der Stodlweihnacht, auf die Christbaumversteigerung mit der Feuerwehr, auf den Ball der Vereine, auf die Teilnahme mit einer Fahnenabordnung bei der Fronleichnamsprozession und auf das Vereinsessen  – alles Termine, die auch in diesem und nächsten Jahr wieder wahrgenommen werden. Zudem erinnerte er an die Teilnahme am 50-jährigen Fahnenjubiläum des Vogelthaler Kriegervereins.

Da im Kassenbericht eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde und zudem ein leichter Zugewinn zu verzeichnen war, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde beschlossen, dass es bei den Vereinsessen künftig zwei freie Getränke gibt.

Bei der Aussprache stand das Thema „Terminabsprache“ im Mittelpunkt. In letzter Zeit sei es nämlich immer wieder zu ärgerlichen Veranstaltungs-Überschneidungen mit Aktionen oder Festen in Grögling, Leising oder Vogelthal gekommen. Sowohl diese Dörfer als auch die Kottingwörther hätten da vereinzelt zu wenig Umsicht und Rücksicht an den Tag gelegt. Hier wurde angeregt, dass sich an der jährlichen Terminabsprache der Vereine auch Vertreter aus diesen Dörfern beteiligten sollten. Diese findet demnächst wieder am 6. November im Gemeinschaftshaus statt. Grundsätzlich wolle man mit besserer Abstimmung und mehr Beweglichkeit bei der Terminplanung Überschneidungen in diesem engen Rahmen vermeiden. Es gebe nur wenige Fixpunkte wie zum Beispiel die Patrozinien.

Als wichtige Termine stehen in den nächsten Wochen und Monaten der Volkstrauertag (17. Nov.), die Stodlweihnacht (2. Dez.) und die Christbaumversteigerung mit der Feuerwehr (5. Jan.) an. Von einem Mitglied wurde angeregt, den Termin für die Stodlweihnacht möglichst nicht mehr vor den Nikolaustag zu legen. Es sei unlogisch und für die vielen teilnehmenden Kinder verwirrend, wenn der Nikolaus schon vorher käme.

Mit dem Dank an die Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und an alle Unterstützer des Vereins, besonders an Betty Schneider für die vorbildliche Pflege des Kriegerdenkmals (siehe Foto), schloss Paulus die Jahresversammlung.

   
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