Närrische Faschingstage in Kottingwörth

Mit Teufelsgeigen, Trommeln, Rasseln, ohrenbetäubenden Tröten und vor allem mit zwei Quetschn, wie in den vergangenen Jahren fleißig von Georg Fanderl und Erwin Eibner gespielt, zog der kunterbunte Haufen wilder Maschkerer am Rosenmontag wieder von mittags bis abends lautstark durch Kottingwörth. Der Aufruf der Organisatoren, „Musikinstrumente“ mitzubringen, hat Früchte getragen. Auch ein Goaßlschnalzer war mit dabei.

Im Wirtshaus zur Sonne hatten sich alle bereits ab 9.00 Uhr zum Weißwurst- und Wieneressen mit Brezeln und Semmeln getroffen, die meist mit Weißbier genossen wurden. Traditionsgemäß konnten sich auch die Frühschoppengäste damit stärken. Nach dem Einsingen im Wirtshaus ging´s dann fast pünktlich um 11 Uhr auf die anstrengende Sammeltour. Einen Teil der „Einnahmen“ wollen die Maschkerer wieder für einen wohltätigen Zweck spenden. Am Dienstag stromern dann traditionsgemäß die Jungen und Mädels in zwei Altersgruppen durch das Dorf.

Beim Ball der Vereine am Samstag war die Stimmung unter den fast 100 Gästen wieder einmal hervorragend. Die „Outsiders“ und der Frauenkreis glänzten mit drei Einlagen, Bei der Maskenprämierung gefiel den Besuchern die Gruppe Beckenbauer/Hetzel im Charlston-Style am besten, dann folgten die Rocker- und Rollschuhgruppe. Letztere brachte mit ihren Runden um die Tanzfläche und durch die Sitzreihen gehörig „Leben in die Bude“. Dazu trug ganz wesentlich auch wieder die toll aufspielende Tanz- und Partyband „RESITO“ bei.

   
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